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Vespa-Club Frankfurt
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Sie befinden sich auf: 21.07.2010 - Bericht - VT Düsseldorf


Liebe Vespafreunde,
Liebe Vespafreundinnen,

unter Extras, Downloads findet ihr den folgenden Bericht vom Vespa-Treffen in Düsseldorf auch zum runterladen im PDF Format.

Der Vespa-Club Frankfurt wünscht viel Spaß beim Lesen.




Düsseldorf 16. bis 18. Juli 2010

 

Freitag, 16. Juli 2010

 

Schon morgens um 6 Uhr scheint die Sonne, es ist trocken und es herrschen angenehme 20 °C. Völlig ungewohnt, denn sonst regnet es immer, wenn ich mit dem Vespa-Club auf Tour gehe. Ob Petrus den neuen Vorstand mag?!?

 

Um Viertel vor zehn treffe ich Wolfgang Henrich und Gudrun Magnapane am Königsteiner Schwimmbad. Wir wollen auf der B 8 nach Düsseldorf fahren. Der Schatten der Taunuswäl­der kommt uns gerade recht, denn schon im Laufe des Vormittags wird es heiß. Unsere erste Pause machen wir in einem Café im Wallmerod. Hier schmecken uns Erdbeerkuchen mit Sahne, Zwetschgenkuchen mit Sahne und Amerikaner, garniert mit den entsprechenden Por­tionen Kaffee (schwarz) und Milchkaffee.

 

Die Weiterfahrt führt uns über Altenkirchen, Hennef und Troisdorf nach Köln. Wir stellen fest, dass diese Stadt sehr groß ist und über keine Straßenbeschilderung verfügt. So erkunden wir für uns völlig neue Stadtviertel und Straßen.

 

Unsere nächste Rast machen wir in Nievenheim auf der A 57. Von dort ist es nur noch einen Katzensprung bis nach Düsseldorf. Mit der Unterstützung durch Wolfgang und sein Naviga­tionsgerät finden wir problemlos das Hotel „Berial“ in der Gartenstraße 30.

 

Wir laden die Fahrzeuge ab, bringen das Gepäck aufs Zimmer und die Roller in die Tiefga­rage und gönnen uns erst einmal eine Dusche. Nach dieser Erfrischung machen wir uns auf den Weg in die Düsseldorfer Altstadt. Das Abendessen nehmen wir im „Schiffchen“, einer der ältesten Gaststätten von Düsseldorf, ein, zur Verdauung brauchen wir einen Killipitsch. Da man bei heißem Wetter viel trinken soll, besichtigen wir das „Uerige“ und stillen unseren Durst mit Altbier.

 

Auf dem Rückweg zum Hotel erleben wir eine echte Überraschung: eine Opernaufführung im Freien, begleitet von einem Simultan-Feuerwerk - wir sind wirklich beindruckt. So etwas gibt es in Frankfurt nicht!

 

Plötzlich fallen die ersten Regentropfen. Spontan entern wir ein Taxi, das uns zurück zum Hotel bringt. So vermeiden wir eine kräftige Dusche im Freien.

 

Dieser Tag war ausgesprochen kurzweilig; mal sehen war morgen passiert.

 

Samstag, 17. Juli 2010

 

Wolfgang ist wieder sehr früh wach und klopft mich um 20 Minuten vor acht aus dem Bett. Wir frühstücken gemütlich und laufen in die Düsseldorfer Altstadt, um für Waltraud eine Fla­sche „Killepitsch“ zu kaufen. Dann fahren wir auf verschlungenen Pfaden und mit Unterstüt­zung von Wolfgangs Navi nach Düsseldorf-Eller zum Zielfahrtsplatz, um uns dort anzumel­den. Wir erhalten die obligatorische Tüte mit allerlei Nützlichem wie Verzehrbons, Kugel­schreiber, Senf, Killepitsch und einem Feuerzeug und weniger Nützlichem wie verschiedene Prospekte und Aufkleber. Die Verzehrbons setzen wir sofort um in Kaffee und Kuchen (sehr lecker) und schauen uns die verschiedenen Stände und Roller an. Wir sehen einige bekannte Gesichter, andere suchen wir vergeblich.

 

Für 13 Uhr ist eine längere Ausfahrt ins Bergische Land angesetzt. Wir beschließen ein Alter­nativprogramm und fahren zur Zollfeste Zons. Dort ist Eröffnung des Schützenfestes mit Blasmusik, Kirmes und geschmückten Straßen. Nach einem anständigen Essen und einem ausgiebigen Stadtrundgang fahren wir zurück ins Hotel und bereiten uns auf das Abendpro­gramm vor.

 

Ein Taxi bringt uns zum Zielfahrtsplatz. Dort treffen wir die anderen Clubmitglieder. Dabei stellen wir fest, dass insgesamt nicht mehr allzu viel los ist. Wir gönnen uns ein Altbier (schließlich sind wir in Düsseldorf und nicht in Köln), denn wir müssen ja nicht mehr fahren. Langsam wird es kühler, der Platz leert sich weiter. Und dann kommt die Zielfahrtswertung: 1. Platz! Statt eines Pokals gibt es ein Eimerchen, gefüllt mit kleinen Flaschen Zwei-Takt-Öl. Eine wirklich originelle Idee! Die Überraschung - eine Sambatänzerin - fällt aus, also leeren wir langsam unsere Gläser und rufen ein Taxi. Mit uns fährt Peter Kussmann. Die Frage des Taxifahrers nach der Adresse kann Peter nicht so genau beantworten, aber er spricht von einem „Viadukt“ und der „Deutschen Bank“. Also starten wir zu einer unfreiwilligen und un­geplanten Stadtrundfahrt durch Düsseldorf bei Nacht und suchen das Hauptgebäude der Deut­schen Bank in Düsseldorf. Als wir nach einigen Umwegen dort ankommen, stellt Peter fest, dass dieses Gebäude nicht das Gesuchte ist; aber einige hundert Meter entfernt sieht er ein anderes Gebäude, das zwar nicht die Deutsche Bank, sondern die Landeszentralbank ist - aber jenes Gebäude ist das Richtige! Die letzten paar Meter bis zur Gartenstraße verlaufen ohne Zwischenfall und auf dem kürzesten Weg. Ich glaube, den Unterschied zwischen der Deut­schen Bank und der Deutschen Bundesbank mit den Landeszentralbanken müsste man Peter mal erklären.

 

Sonntag, 18. Juli 2010

 

Heute wollen wir eigentlich erst um halb neun frühstücken, sind aber um 8 Uhr schon fertig mit Packen und frühstücken einfach früher. Dann beladen wir unsere Roller und fahren los - auf dem kürzesten Weg aus Düsseldorf hinaus, über den Rhein und nach Neuss. Von dort geht es auf der B 427 (?) Richtung Rommerskirchen zunächst bis zum Kloster Knechtsteden. Dort schauen wir uns ein altes Fresko aus dem 12. Jahrhundert an, bevor wir weiter nach Bergheim und auf die A 61 fahren. Köln vermeiden wir heute.

 

Die Mittagspause verbringen wir am Laacher See. Die Kirche in Maria Laach müssen wir uns an einem anderen Tag anschauen, denn dort ist der Teufel los. Nach dem Essen geht es weiter über Andernach und Koblenz nach Lahnstein. Dort biegen wir auf die Bäderstraße entlang der Lahn ein und cruisen gemütlich bis zum Hertasee, wo wir eine Kaffeepause einlegen. Die letzte Etappe führt uns über Dietz und Limburg auf die B 8 und zurück nach Königstein.

 

Die Tour nach Düsseldorf war toll. Wir haben sehr viel gelacht, erlebt, gegessen und uns amüsiert. Das Wetter war so gut wie noch nie (Petrus muss ein heimliches Mitglied im Club sein) und wir wünschen uns auch in Zukunft so harmonische und unfallfreie Fahrten wie diesmal.





Veröffentlicht
23:26:07 21.07.2010


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